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Gesellschaft

Artikel-Auswahl (10/21)
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Das Corona-Hamstern geht weiter

Wer sind eigentliche die Leute, die das ganze Klopapier gekauft haben? Ich kenne keinen, jedenfalls keinen, der es von sich aus zugibt. Aber ich kann mir die Antwort schon vorstellen, wenn ich einen solchen Menschen nach dem Warum fragen würde: „Wenn es zu einem Engpass kommt, dann habe ich jedenfalls noch welches.“ Oder: „Das geht dich gar nichts an. Ist doch meine Sache, wie viel Klopapier ich kaufe.“ Während die erste Aussage zweifelsohne richtig ist, ist die zweite um so falscher. Ich versuche jetzt seit gut einer Woche, irgendwo Klopapier zu ergattern. Noch habe ich drei Rollen, aber die sind bald Geschichte. Dann habe ich keins mehr, weil es zu einem Engpass gekommen ist – an dem nicht Corona Schuld ist!

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Iran und Israel in der Corona-Krise

Als im 14. Jahrhundert die Pest in Europa wütete, sahen viele Menschen dies als Strafe Gottes an. Auch heute gibt es einzelne Personen, die Corona als Strafe Gottes bezeichnen. Oder zumindest als Folge mangelnden Glaubens. Oder zumindest halten manche einen starken religiösen Glauben für ein wirksames Gegenmittel gegen Corona, wie beispielsweise der Schweizer Weihbischof Marian Eleganti, der nicht verstehen will, warum von der Mundkommunion abgeraten wird oder Weihwasserbecken leer bleiben sollen, oder auch iranische Gläubige, die Moschee-Türen und andere Glaubenssymbole ablecken, um ihren Glauben zu demonstrieren.

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Die Bahn und ihr Problem mit der Datenverarbeitung

Vorweg: Ich fahre oft und sehr gerne mit der Bahn! Lange habe ich nicht verstanden, warum ständig über die Bahn gemeckert wird. Über ihre Unpünktlichkeit. Die paar Verspätungen habe ich gern hingenommen, wohl wissend, wie komplex die Logistik ist, die hinter der Einhaltung des Bahn-Fahrplans steht. Das sehe ich heute auch immer noch so und verteidige die Bahn, wo ich kann. Was ich aber zu hassen gelernt habe, ist das Problem, das die Bahn mit ihrer Datenverarbeitung hat – und so auch mit ihrer Informationspolitik.

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Dein Kind auch nicht

Das Recht am eigenen Bild – das gibt es. Zumindest theoretisch. Das Gesetz gibt mir das Recht zu bestimmen, welche Bilder von meiner Person, also Fotos oder Filme, veröffentlicht werden und welche nicht. Seit 2019 gilt dies in verstärktem Maße für die digitalen Medien, also für Facebook und Co. Wie gesagt, das Recht am eigenen Bild gibt es. Aber: nicht für Kinder, könnte man meinen.

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Astrid Lindgren in der Paulskirche 1978

Bei meinen Recherchen zu meinem zweiten Buch Weltfrieden ist aus stieß ich auf Astrid Lindgrens Rede, die sie 1978 in der Frankfurter Paulskirche hielt. Anlass war die Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels, den sie dort entgegennahm. Sie war nicht nur die erste Kinderbuchautorin, die je diesen renomierten Preis erhielt, sie sorgte durch ihre Dankesrede auch fast für einen Eklat. Nach Vorab-Begutachtung ihrer Rede durch die Organisatoren der Preisverleihung wurde ihr nahegelegt, den Preis ohne Dankesrede entgegenzunehmen. Sie aber wollte den Preis nicht, ohne reden zu dürfen, und so durfte sie schließlich doch.

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Zurück

Tausendsechshundert Wörter. Das ist die Obergrenze. Ein Literaturwettbewerb mit dem Thema: Rückwärts. Gedicht oder Prosa. Ich bin ja mehr der Mann für Prosa.

Rückwärts also. Da muss doch was gehen. Dazu fallen mir gleich tausend Dinge ein. Rolle rückwärts zum Beispiel. Na gut, das Thema trägt vielleicht nicht die ganzen tausendsechshundert Wörter lang. Aber rückwärts Einparken. Rückwärts Einparken trägt weit, sehr weit.

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Old School

„Google kauft Spezialisten für vernetzte Haustechnik.“ oder „Google kauft Thermostat-Produzenten Nest.“ oder „Google kauft Nest Labs für 3,2 Milliarden Dollar.“ Auf diese Schlagzeilen machte mich ein Freund aufmerksam, den ich guten Gewissens als noch größeren Fortschrittspessimisten bezeichnen kann, als ich es schon bin. Fast immer, wenn wir uns sehen, diskutieren wir über die schöne neue Welt, kontrovers oft, aber sehr häufig kann ich nicht anders, als ihm in Vielem Recht zu geben. Und das tut meist sehr weh!

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"Wir können doch wählen, was wir wollen", sagt der Kabarettist Volker Pispers seit Jahren in seinem zeitlosen, aber stets aktualisierten Programm Bis Neulich. "Rot-Grün, Schwarz-Gelb, die große Koalition, wir hatten schon Ampeln, Schwampeln und Hampeln", behauptet er und fragt, was sich denn auf sozialer Ebene jeweils verbessert habe in Deutschland. Nichts, so resümiert er, und denjenigen, die das nicht glauben wollen, gibt er sechs Wochen Zeit zu recherchieren. Warum nichts? Weil die fünf ehemaligen Regierungsparteien "sich alle in demselben Argumentationskreislauf des kapitalistischen Wirtschaftssystems bewegen."

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Merkel/Steinbrück

Vier Kontrahenten trafen gestern Abend aufeinander in einem senderübergreifenden Gemeinschaftsprogramm: Peter Kloeppel von RTL, Maybritt Illner vom ZDF, Anne Will von der ARD und Stefan Raab von Pro7. Es war wieder Rededuell-Zeit im deutschen Fernsehen. Ach ja, Peer Steinbrück und Angela Merkel waren auch da.

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Der Tod gehört ins Leben

Die vorvergangene Woche war Sterbewoche in der ARD. "ARD-Themenwoche: Leben mit dem Tod", so lautete der offizielle Titel. Zahlreiche Fernsehsendungen, Magazine, Dokus, Talkrunden und Spielfilme beschäftigten sich mit einem ungeliebten Thema. Selbst die Sendung mit der Maus war in dieser Woche eine "Sterbemaus".

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