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Gesellschaft

Artikel-Auswahl (10/18)
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Die Bahn und ihr Problem mit der Datenverarbeitung

Vorweg: Ich fahre oft und sehr gerne mit der Bahn! Lange habe ich nicht verstanden, warum ständig über die Bahn gemeckert wird. Über ihre Unpünktlichkeit. Die paar Verspätungen habe ich gern hingenommen, wohl wissend, wie komplex die Logistik ist, die hinter der Einhaltung des Bahn-Fahrplans steht. Das sehe ich heute auch immer noch so und verteidige die Bahn, wo ich kann. Was ich aber zu hassen gelernt habe, ist das Problem, das die Bahn mit ihrer Datenverarbeitung hat – und so auch mit ihrer Informationspolitik.

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Dein Kind auch nicht

Das Recht am eigenen Bild – das gibt es. Zumindest theoretisch. Das Gesetz gibt mir das Recht zu bestimmen, welche Bilder von meiner Person, also Fotos oder Filme, veröffentlicht werden und welche nicht. Seit 2019 gilt dies in verstärktem Maße für die digitalen Medien, also für Facebook und Co. Wie gesagt, das Recht am eigenen Bild gibt es. Aber: nicht für Kinder, könnte man meinen.

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Astrid Lindgren in der Paulskirche 1978

Bei meinen Recherchen zu meinem zweiten Buch Weltfrieden ist aus stieß ich auf Astrid Lindgrens Rede, die sie 1978 in der Frankfurter Paulskirche hielt. Anlass war die Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels, den sie dort entgegennahm. Sie war nicht nur die erste Kinderbuchautorin, die je diesen renomierten Preis erhielt, sie sorgte durch ihre Dankesrede auch fast für einen Eklat. Nach Vorab-Begutachtung ihrer Rede durch die Organisatoren der Preisverleihung wurde ihr nahegelegt, den Preis ohne Dankesrede entgegenzunehmen. Sie aber wollte den Preis nicht, ohne reden zu dürfen, und so durfte sie schließlich doch.

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Radweg-Ende – Wem gehört die Straße

In ihrem Wahlprogramm von 1998 behaupteten die Grünen, 5 DM für einen einzigen Liter Benzin seien angemessen und ein ökologisch wichtiges Ziel. Nachdem sie daraufhin öffentlich verlacht und verprügelt worden waren, habe ich diese Forderung nie wieder von ihnen gehört. Heute nun las ich einen Artikel, der das Zeug hätte, eine ähnliche Empörung und Massenschelte hervorzurufen. Diesmal ist es der VCD, der Verkehrsclub Deutschland, der Dinge sagt wie „Parkplätze müssen weg“ oder „Erhöhte Parkgebühren wirken besser, wenn die Bußgelder für Falschparker hoch sind [...]“. (s. fairkehr 5/2018)

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USA und Europa

America First! Mit diesem Slogan hat ein egomanischer Populist den Stuhl des amerikanischen Präsidenten erobert. Diese Worte haben einen Großteil der Amerikaner davon überzeugt (wenn auch nicht die Mehrheit, wie wir ja wissen), einem impulsiven Wahrheitsbeuger das Schicksal des Landes, ja der ganzen Welt anzuvertrauen. Vor wenigen Tagen nun hat Amerikas Fürst ein Dekret unterzeichnet, nach dem (u.a.) keinerlei Bürger bestimmter muslimischer Staaten mehr in die USA einreisen dürfen – vorerst für 90 Tage.

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Zurück

Tausendsechshundert Wörter. Das ist die Obergrenze. Ein Literaturwettbewerb mit dem Thema: Rückwärts. Gedicht oder Prosa. Ich bin ja mehr der Mann für Prosa.

Rückwärts also. Da muss doch was gehen. Dazu fallen mir gleich tausend Dinge ein. Rolle rückwärts zum Beispiel. Na gut, das Thema trägt vielleicht nicht die ganzen tausendsechshundert Wörter lang. Aber rückwärts Einparken. Rückwärts Einparken trägt weit, sehr weit.

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LED-Leuchtmittel

Da möchte man was für die Umwelt tun – oder wenigstens nicht so viel dagegen –, da sieht man sich unversehens genötigt, den eigenen ökologischen Fußabdruck auf Erden doch wieder unnötig zu vergrößern. Ich kaufe mir also ein modernes Leuchtmittel, so eine „Glüh“birne mit sparsamen LEDs, freue mich schon über meinen sinkenden Stromverbrauch, und schon folgt die Enttäuschung auf dem Fuße: die Plastik-Verpackung.

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„Angriff auf die Tonstudios“ lautet der Titel eines Artikels in der Frankfurter Rundschau vom 20.August. Da gibt es doch tatsächlich einen neuen Online-Dienst, der für Hobbymusiker das Mastering der im Heimstudio aufgenommenen Songs erledigt. Bisher war dieser Produktionsschritt noch den Profis in teuren Tonstudios vorbehalten – eine Arbeit, die eine Menge Erfahrung sowie technische und vor allem musikalische Fähigkeiten erfordert. Oder erfordert hat. Denn jetzt können das auch Computer.

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Old School

„Google kauft Spezialisten für vernetzte Haustechnik.“ oder „Google kauft Thermostat-Produzenten Nest.“ oder „Google kauft Nest Labs für 3,2 Milliarden Dollar.“ Auf diese Schlagzeilen machte mich ein Freund aufmerksam, den ich guten Gewissens als noch größeren Fortschrittspessimisten bezeichnen kann, als ich es schon bin. Fast immer, wenn wir uns sehen, diskutieren wir über die schöne neue Welt, kontrovers oft, aber sehr häufig kann ich nicht anders, als ihm in Vielem Recht zu geben. Und das tut meist sehr weh!

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"Wir können doch wählen, was wir wollen", sagt der Kabarettist Volker Pispers seit Jahren in seinem zeitlosen, aber stets aktualisierten Programm Bis Neulich. "Rot-Grün, Schwarz-Gelb, die große Koalition, wir hatten schon Ampeln, Schwampeln und Hampeln", behauptet er und fragt, was sich denn auf sozialer Ebene jeweils verbessert habe in Deutschland. Nichts, so resümiert er, und denjenigen, die das nicht glauben wollen, gibt er sechs Wochen Zeit zu recherchieren. Warum nichts? Weil die fünf ehemaligen Regierungsparteien "sich alle in demselben Argumentationskreislauf des kapitalistischen Wirtschaftssystems bewegen."

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