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Gesellschaft

Artikel-Auswahl (10/20)
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Das Corona-Hamstern geht weiter

Wer sind eigentliche die Leute, die das ganze Klopapier gekauft haben? Ich kenne keinen, jedenfalls keinen, der es von sich aus zugibt. Aber ich kann mir die Antwort schon vorstellen, wenn ich einen solchen Menschen nach dem Warum fragen würde: „Wenn es zu einem Engpass kommt, dann habe ich jedenfalls noch welches.“ Oder: „Das geht dich gar nichts an. Ist doch meine Sache, wie viel Klopapier ich kaufe.“ Während die erste Aussage zweifelsohne richtig ist, ist die zweite um so falscher. Ich versuche jetzt seit gut einer Woche, irgendwo Klopapier zu ergattern. Noch habe ich drei Rollen, aber die sind bald Geschichte. Dann habe ich keins mehr, weil es zu einem Engpass gekommen ist – an dem nicht Corona Schuld ist!

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Iran und Israel in der Corona-Krise

Als im 14. Jahrhundert die Pest in Europa wütete, sahen viele Menschen dies als Strafe Gottes an. Auch heute gibt es einzelne Personen, die Corona als Strafe Gottes bezeichnen. Oder zumindest als Folge mangelnden Glaubens. Oder zumindest halten manche einen starken religiösen Glauben für ein wirksames Gegenmittel gegen Corona, wie beispielsweise der Schweizer Weihbischof Marian Eleganti, der nicht verstehen will, warum von der Mundkommunion abgeraten wird oder Weihwasserbecken leer bleiben sollen, oder auch iranische Gläubige, die Moschee-Türen und andere Glaubenssymbole ablecken, um ihren Glauben zu demonstrieren.

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Die Bahn und ihr Problem mit der Datenverarbeitung

Vorweg: Ich fahre oft und sehr gerne mit der Bahn! Lange habe ich nicht verstanden, warum ständig über die Bahn gemeckert wird. Über ihre Unpünktlichkeit. Die paar Verspätungen habe ich gern hingenommen, wohl wissend, wie komplex die Logistik ist, die hinter der Einhaltung des Bahn-Fahrplans steht. Das sehe ich heute auch immer noch so und verteidige die Bahn, wo ich kann. Was ich aber zu hassen gelernt habe, ist das Problem, das die Bahn mit ihrer Datenverarbeitung hat – und so auch mit ihrer Informationspolitik.

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Dein Kind auch nicht

Das Recht am eigenen Bild – das gibt es. Zumindest theoretisch. Das Gesetz gibt mir das Recht zu bestimmen, welche Bilder von meiner Person, also Fotos oder Filme, veröffentlicht werden und welche nicht. Seit 2019 gilt dies in verstärktem Maße für die digitalen Medien, also für Facebook und Co. Wie gesagt, das Recht am eigenen Bild gibt es. Aber: nicht für Kinder, könnte man meinen.

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Radweg-Ende – Wem gehört die Straße

In ihrem Wahlprogramm von 1998 behaupteten die Grünen, 5 DM für einen einzigen Liter Benzin seien angemessen und ein ökologisch wichtiges Ziel. Nachdem sie daraufhin öffentlich verlacht und verprügelt worden waren, habe ich diese Forderung nie wieder von ihnen gehört. Heute nun las ich einen Artikel, der das Zeug hätte, eine ähnliche Empörung und Massenschelte hervorzurufen. Diesmal ist es der VCD, der Verkehrsclub Deutschland, der Dinge sagt wie „Parkplätze müssen weg“ oder „Erhöhte Parkgebühren wirken besser, wenn die Bußgelder für Falschparker hoch sind [...]“. (s. fairkehr 5/2018)

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USA und Europa

America First! Mit diesem Slogan hat ein egomanischer Populist den Stuhl des amerikanischen Präsidenten erobert. Diese Worte haben einen Großteil der Amerikaner davon überzeugt (wenn auch nicht die Mehrheit, wie wir ja wissen), einem impulsiven Wahrheitsbeuger das Schicksal des Landes, ja der ganzen Welt anzuvertrauen. Vor wenigen Tagen nun hat Amerikas Fürst ein Dekret unterzeichnet, nach dem (u.a.) keinerlei Bürger bestimmter muslimischer Staaten mehr in die USA einreisen dürfen – vorerst für 90 Tage.

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„Angriff auf die Tonstudios“ lautet der Titel eines Artikels in der Frankfurter Rundschau vom 20.August. Da gibt es doch tatsächlich einen neuen Online-Dienst, der für Hobbymusiker das Mastering der im Heimstudio aufgenommenen Songs erledigt. Bisher war dieser Produktionsschritt noch den Profis in teuren Tonstudios vorbehalten – eine Arbeit, die eine Menge Erfahrung sowie technische und vor allem musikalische Fähigkeiten erfordert. Oder erfordert hat. Denn jetzt können das auch Computer.

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"Wir können doch wählen, was wir wollen", sagt der Kabarettist Volker Pispers seit Jahren in seinem zeitlosen, aber stets aktualisierten Programm Bis Neulich. "Rot-Grün, Schwarz-Gelb, die große Koalition, wir hatten schon Ampeln, Schwampeln und Hampeln", behauptet er und fragt, was sich denn auf sozialer Ebene jeweils verbessert habe in Deutschland. Nichts, so resümiert er, und denjenigen, die das nicht glauben wollen, gibt er sechs Wochen Zeit zu recherchieren. Warum nichts? Weil die fünf ehemaligen Regierungsparteien "sich alle in demselben Argumentationskreislauf des kapitalistischen Wirtschaftssystems bewegen."

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Merkel/Steinbrück

Vier Kontrahenten trafen gestern Abend aufeinander in einem senderübergreifenden Gemeinschaftsprogramm: Peter Kloeppel von RTL, Maybritt Illner vom ZDF, Anne Will von der ARD und Stefan Raab von Pro7. Es war wieder Rededuell-Zeit im deutschen Fernsehen. Ach ja, Peer Steinbrück und Angela Merkel waren auch da.

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einsamer Demonstrant

Was man nicht alles erleben kann in einer deutschen Möchtegern-Großstadt. Da schlendert man ohne Argwohn durch die Innenstadt und begegnet einem Mann mit einem arg schwarzen Plastik-Poncho und mit Walking-Stöcken, die ihn dabei unterstützen, dauerhaft die Arme zu den Seiten auszubreiten. Nur so ist er nämlich in der Lage, als lebendes Plakat zwei arg provokative Thesen unters Volk zu bringen:

"ARGE DISKRIMINIERT DEUTSCHE"
und
"ARGE GLAUBT MUSLIMEN ALLES"

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