Impressum     Datenschutzerklärung      RSS-Feed
   
Buch

Der kleine König Dezember

von Axel Hacke mit Bildern von Michael Sowa

Der kleine König Dezember

Der kleine König Dezember ist ein sehr kleines Buch - wenn auch nicht ganz so klein, wie der König selber. Es bietet vielleicht 60 Minuten Lesespaß auf 64 reich bebilderten Seiten. Aber die haben es in sich.

Der kleine König gehört zu einer Gesellschaft, in der man groß und weise geboren wird. Man muss nichts mehr lernen, man kann schon alles. Mit der Zeit allerdings vergisst man und verlernt, was man einst konnte. Man schrumpft und schrumpft und wird mit der Zeit zum Kind - bis man irgendwann schließlich ganz verschwindet. In einer Bodenritze zum Beispiel.

Ich habe dieses Buch mehrmals gelesen und werde es wieder tun (dauert ja nicht lang). Es ist anrührend, hintergründig und witzig. Durch seine geringe Größe und die seines Preises ist es ein ideales Mitbringsel.


Verlag Antje Kunstmann
64 Seiten
ISBN-10: 388897223X
ISBN-13: 978-3888972232
Ich freue mich, wenn Du
diesen Artikel weiterempfiehlst:
   
bisherige Kommentare:
neuer Kommentar:
(freiwillige Angabe)
(freiwillige Angabe; Spam-Links werden gelöscht!)
(freiwillige Angabe; wird nicht veröffentlicht)
Zitate bitte mit eckigen Klammern umschließen: [ ... ]

Die von Ihnen eingegebenen Daten (nur der Kommentartext ist Pflichtfeld) werden gespeichert, um den Kommentar auf dieser Seite anzeigen zu können. Ihre IP-Adresse wird nicht gespeichert.

Beachten Sie auch unsere Datenschutzerklärung.

  
Auch interessant:
Optische Phänomene in Natur und Alltag
(c) Tobias Haist

Vor einiger Zeit war ich im Internet unterwegs auf der Suche nach Informationen über Altersweitsichtigkeit, die mich als Ü40er langsam zu interessieren hat. Gefunden habe ich unter anderem ein freies eBook, das sich mit optischen Phänomenen in Natur und Alltag beschäftigt und deshalb auch genau so haist, nein heißt. Geschrieben wurde es von Tobias Haist, einem wissenschaftlichen Mitarbeiter der Universität Stuttgart. Durchgelesen habe ich mir damals zunächst nur das Augen-Kapitel (eben wegen der lästigen Weitsichtigkeit) und war sofort begeistert.

Anständig Essen

„Manchmal wünschte ich, ein Hackbraten wäre wieder ein Hackbraten, ein Grillfest ein großes Vergnügen und ich könnte in eine Bratwurst beißen, ohne dass dafür an finsteren Orten wochen- und monatelang gelitten wird."
So beginnt der Klappentext des Buches Anständig essen von Karen Duve. Dieses Seufzen kann ich mehr als nachvollziehen. Schon, nachdem ich Tiere essen von Jonathan Safran Foer gelesen hatte, fühlte ich mich wie Cypher, dem Verräter im Film Matrix, der schmerzlich bereut, genau wie Neo die rote Kapsel der Wahrheit und Erkenntnis gewählt zu haben. Karen Duve aber geht noch weiter als Jonathan Safran Foer und zeigt, dass bei einer vegetarischen Ernährungsweise das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht sein muss.

 
- 16ms -     (c) www.coonlight.de     Impressum     Datenschutzerklärung      RSS-Feed