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Filme

 
 

Liebe vom österreichischen Regisseur und Drehbuchautor Michael Haneke ist kein Liebesfilm. Er ist eine Zumutung. Schon der Vorspann ist eine Zumutung: es ist totenstill, während die Namen der Beteiligten weiß auf schwarz über die Leinwand flimmern, so still, dass man fürchtet, der Filmvorführer hätte vergessen, die Lautsprecher einzuschalten. Aber auch der Inhalt des Films ist eine Zumutung. Liebe gehört zu der Handvoll Filme, bei denen ich konkret überlegt habe, den Kinosaal zu verlassen.

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Angeblich heißt La Grande Bellezza auf deutsch Die große Schönheit. Ich kann kein Italienisch, aber das erscheint selbst mir einleuchtend. Anders als die englischsprachige Version des hier besprochenen Films (The Great Beauty; warum erinnert mich das nur an Pferde?) wurde im Deutschen der Originaltitel beibehalten. Auch das leuchtet mir ein, denn so bleibt die Nähe zur italienischen Hauptstadt Rom bestehen, in der dieser Film nicht nur spielt, sondern sich ergeht.

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Es ist fast unglaublich. Da erscheint Ende 2011 die viel umjubelte Wohlfühl-Kino-Produktion Ziemlich beste Freunde von Olivier Nakache und Eric Toledano, die nach meinem Empfinden ziemlich alles falsch gemacht hat (außer unbestritten witzig und unterhaltsam zu sein). Und wie als Antwort darauf zeigt der Franzose Jacques Audiard ein halbes Jahr später, wie man ziemlich alles richtig machen kann – mir zum Trost und zur Erbauung. Jacques Audiard ist mein Freund!

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Django Unchained

Ich stelle mir das so vor: Da gibt es einen Psychopathen aus Knoxville, Tennessee. Durch seine Mühen als Drehbuchautor und Regisseur entsteht ein Spielfilm, in dem amerikanische Nazijäger im besetzten Frankreich der 1940er Jahre einen skrupellosen deutschen Judenjäger jagen. Es mag den o.g. Urheber dann getriezt haben, wie schlecht er die Deutschen in seinem Film hat wegkommen lassen. Und so drehte er für sein nächstes Projekt die Rollen einfach eins zu eins um.

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Analogkäse, Formfleisch, Muckefuck – ein Surrogat ist ein Ersatz für ein höherwertiges Original. Im Jahre 2054 ersetzen sog. Surrogates als lebensechte, ferngesteuerte Roboter ihre Besitzer im täglichen Leben. Während die Originale im heimischen Wohnzimmer fast ihr ganzes, originales Leben verbringen, geistern ihre Ersatz-Körper für sie durch die Weltgeschichte, gehen zur Arbeit oder tanzen in Nachtclubs. Verbunden über neuronale Netzwerke sehen und hören die Besitzer, was ihre Surrogates sehen und hören, fühlen, was sie fühlen, erleben, was sie erleben.

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Witzig, frech, spannend und einigermaßen respektlos. Ziemlich beste Freunde ist eine französische Filmkomödie, die so ziemlich beste Filmkömödie, die ich seit langem gesehen habe - jedenfalls, was den Unterhaltungswert angeht.

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